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> Karottenkuchen! <

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Ehrlich, das wollte ich schon IMMER MAL MACHEN! Einen Post über und mit Essen – in diesem Fall: Karottenkuchen! Beim Stöbern auf meinen Lieblings-Food-Blogs habe ich schon so manch spontane Back- und Kochaktion gestartet. Da kann man einfach schön abschalten und mit den Händen arbeiten. Nicht mit der Maus.
Jetzt hab ich mir endlich mal ein bisschen Zeit genommen um ein paar Fotos davon zu machen. Und wer Lust hat diesen leckeren, saftigen, würzigen, nussigen und nicht zu süßen Karottenkuchen nachzubacken, dem sei folgendes Rezept ans Herz gelegt:

Zutaten für eine normale Gugelhupf-Form:

• 250 g Möhren
• 1  Zitrone (am besten Bio weil man die Schale braucht)
• 6  Eier
• 230 g  brauner Zucker
• 80 g  Mehl (ich habe Dunkelmehl genommen)
• 300 g  Mandeln (ungeschält, gemahlen – oder eben Nüsse aller Art, ich habe die Vorräte leer geräumt und eine Mischung aus Mandeln und gemahlen Haselnusskernen genommen)
• 2 TL  Natron
• ¼ TL  Salz
• 1 TL  Zimt
• ¼ TL  Muskatnuss
• wer hat: Mark einer Vanilleschote

Für den Guss:

• 2-3 EL  Zitronensaft
• 80 g Puderzucker
• 30 g Walnusskerne (grob zerhackt)

oder alternativ: Frischkäse-Frosting

 300 g Frischkäse
 Zitronensaft nach Belieben
 120 g zimmerwarme Butter
 200 g Puderzucker
 1/2 TL Salz
• mindestens 30 g Walnusskerne (grob zerhackt, zum Drüberstreuen)

 

Den Backofen auf Umluft 160 Grad vorheizen. Die Möhren schälen und ganz fein reiben. Die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. 3 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, die restlichen 3 Eier und Zucker mit den Quirlen des Handrührers cremig aufschlagen.

Mehl, Mandeln, Natron, Muskatnuss, Salz und Zimt mischen und zusammen mit der Zitronenschale, dem Mark der Vanilleschote und den Möhren unter die Eicreme rühren. Dann den Eischnee unterheben. Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestreute Gugelhupfform füllen und 35 bis 40 Minuten im Ofen backen. 

Den Kuchen noch etwa 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen bei geöffneter Ofentür nachziehen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Den Guss habe ich dann angerührt und auf dem relativ ausgekühlten Kuchen verteilt. Zur Deluxe-Variante (und gleichzeitig auch ein klitzekleines bisschen kalorienbombös) wird der Karottenkuchen mit dem Frischkäse-Frosting. Habe ich eigentlich auch nur nicht gemacht, weil kein Frischkäse mehr da war – ansonsten liebe ich diese Variante sehr, klappt aber besser wenn der Kuchen in einer normalen Springform gebacken wird. Käse mit Butter cremig schlagen, Puderzucker reinsieben und unterrühren – dann immer eurem Gaumen nach mit Salz und Zitronensaft verfeinern und auf dem kalten Kuchen verteilen. Mmmmmh!

 

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Jutta Grimm-Ruppert - 17. Februar 2016 - 15:33

Da hast du aber wundervolle Foto kreiert! LG

i n s t a g r a m
f a c e b o o k